Die BUGA lebt! Dieser Eindruck bestärkte sich beim Besuch von Ernst H. Lutz und Anna Maria Schuster von den Freunden der Bundesgartenschau Koblenz 2011 bei der Veranstaltungsreihe 60 Minuten SPD – im Dialog.

Der Vorsitzende und die Geschäftsführerin stellten sich den Fragen von David Langner und Detlev Pilger. Das Bemerkenswerte an dem Verein: Die Zahl der Mitglieder ist weiter steigend und erreicht demnächst wohl die 1000. Dieser Erfolg ist sicherlich auch auf die Vielzahl der Aktivitäten zurückzuführen, die die BUGA-Freunde auf die Beine stellen. So gibt die Veranstaltungsreihe „Grüne Stadt am Wasser“ immer wieder Impulse für die Weiterentwicklung von Koblenz. Vorsitzender Lutz sieht insbesondere in der Sichtbarkeit der Koblenzer Festungsanlagen eine Aufgabe. „Hier kann Koblenz noch mehr Potential ausschöpfen als bisher“, so Lutz. Die BUGA-Freunde arbeiten deshalb daran, die Beschilderung in diesem Sinne zu verbessern und pflegen Kontakte zu den jeweiligen Festungsinitiativen. Auch die Kapelle im Blumenhof soll erhalten bleiben. „Hier wird eine bald 800jährige Geschichte des Deutschen Ritterordens sichtbar. Daher werben wir zurzeit bei Sponsoren um finanzielle Unterstützung“, erläutert Lutz.

Aber auch der Bewahrung des „BUGA-Geistes“ hat sich der Verein verschrieben, wie Geschäftsführerin Schuster betont. Etwa 80 Vereinsmitglieder pflegen alle vier Wochen an vier Tagen die Stauden unter fachlicher Anleitung. Der Informations- und Verleihdienst auf dem Festungsplateau ist eine wichtige Anlaufstelle für Touristen. „Hier können wir eine Lotsenfunktion übernehmen und Gäste auf die Sehenswürdigkeiten hinweisen“, erklärt Schuster. Das Werk Bleidenberg wartet unter Federführung des Vereins weiterhin mit einem abwechslungsreichen Programm für Kinder und Jugendliche auf.

Die Freunde der BUGA sehen sich als Bürgerbewegung, dies unterstrichen Lutz und Schuster bei ihrem Besuch: „Wir sind im Dialog mit allen Parteien, der Stadtverwaltung und wichtigen weiteren Akteuren.“ Regelmäßig finde eine Besprechung mit Entscheidungsträgern statt, um Ideen auszutauschen und Projekte voranzubringen.

David Langner lobte zum Abschluss das Engagement des Vereins und der beiden Hauptakteure. „Die BUGA-Freunde leisten einen enormen Beitrag für den Erhalt und die Verbesserung der Attraktivität dieser Stadt. Die getätigten Investitionen der Stadt und des Landes im Rahmen der BUGA entfalten dadurch noch mehr Wirkung.“