Eine sehr gut besuchte Delegiertenversammlung der IG Metall Koblenz bildete den Hintergrund für den Beginn des Kandidatenmarathons der Koblenzer Metallgewerkschaft. Reiner Göbel, Erster Bevollmächtigter, betonte, dass die nächsten Bundestagswahlen im September 2013 mit darüber entscheiden, wie die Beschäftigten in die Rente kommen, wie hoch die Renten seien und ob endlich ein Stück mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft hergestellt würde. Fabienne Dorscheimer, Jugendvertreterin bei Daimler in Koblenz, Roland Ritz, Betriebsratsvorsitzender bei Kennametal Stellite Koblenz und Ali Yener, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Koblenz, interviewten als ersten Marathonkandidaten den Koblenzer SPD-Bundestagskandidaten Detlev Pilger.Wie sind die Bedingungen ins Berufsleben reinzukommen, wie kommt man durch das Berufsleben durch und wie sind die Bedingungen aus dem Berufsleben rauszukommen; diese drei Themenkomplexe standen im Zentrum aller Fragen. Pilger und die meisten Delegierten waren sich einig: Nur durch ein schärferes soziales Gerechtigkeitsprofil hat die SPD bei Metallern eine Chance. Göbel: „Zum Jahresende hat die IG Metall Koblenz mehr als 9.100 Mitglieder und mit ihren Familien sprechen wir für mehr als 20.000 Wähler (-stimmen).

Pressemitteilung der IG-Metall Koblenz, Quelle