Die SPD hört zu und will erfahren, was den Bürgerinnen und Bürgern unter den Nägeln brennt. Dazu hat die Bundespartei die Bürgerdialoge gestartet. Die SPD Urbar hat einen solchen Dialog gemeinsam mit Detlev Pilger, Kandidat für die Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 200 und interessierten Bürgerinnen und Bürgern über die Frage geführt, was in Deutschland besser werden müsse. “Parteien neigen dazu, im luftleeren Raum zu diskutieren und den Bürger und dessen Meinung und Wünsche außen vor zu lassen. Das will die SPD mit den Bürgerdialogen bewusst ändern. Sie hört zu und lässt die Ergebnisse aller Dialogveranstaltungen in das kommende Wahlprogramm zur Bundestagswahl einfließen. Das ist ein völlig neuer Weg, ein Parteiprogramm zu schreiben”, so Detlev Pilger, der gemeinsam mit Karin Küsel-Ferber zur Veranstaltung eingeladen hatte.

“Vor allem Bildungsfragen und Fragen zur Rente und deren Sicherheit beschäftigen die Menschen im Land. Hierauf müssen wir Antworten finden und geben können”, so Küsel-Ferber. In kleinen Gruppen wurden Fragen, Wünsche und Anregungen zum Thema Bildung und soziale Gerechtigkeit gesammelt, aber auch jedes andere drängende Thema konnte in den Dialog mit eingebracht werden. Am Ende entstand so eine mit Fragen, Wünschen und Anregungen gefüllte Tafel, die Detlev Pilger auch als Arbeitsauftrag versteht: “Ich nehme die Punkte und Anregungen sehr ernst. Schließlich will ich ein Kandidat für die Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis in Berlin sein und ihre Sorgen ernst nehmen.”