Was für ein historischer und bewegender Parteitag am vergangenen Wochenende in Mainz. Als Delegierter des Stadtverbandes Koblenz durfte ich mit meinen sozialdemokratischen Freundinnen und Freunden dabei sein, als der selbstbestimmte Wechsel an der Spitze unserer Partei mit der Wahl von Roger Lewentz zum Parteivorsitzenden und der Nominierung von Malu Dreyer für das Amt der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin eingeläutet wurde. Natürlich hat es mich auch sehr gefreut, dass David Langner wieder in den Vorstand der Landes-SPD gewählt wurde. Das ein solcher Wechsel und das in der SPD in Rheinland-Pfalz gelebte Miteinander im politischen Alltag keine Selbstverständlichkeit sind, haben Wechsel an der Spitze von Parteien im Land in der Vergangenheit gezeigt: Unvergessen der unwürdige Umgang der Christdemokraten mit Bernhard Vogel.
Deshalb hat sich für mich auch an diesem Tag und in diesem Wechsel einmal mehr gezeigt, warum ich in der SPD bin: Das faire Miteinander der im Vorfeld um die Ämternachfolge Gehandelten nachdem eine Entscheidung getroffen wurde, die ehrliche Herzlichkeit, für Kurt Beck, dem scheidenden Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten und die Welle der Begeisterung für das neue “Führungs-Duo”. Ich glaube es ist diese Stärke der rheinland-pfälzischen SPD, die Zukunft – egal ob Partei oder Land – zu gestalten, die uns diesen Erfolg bringt.
Als Sozialpolitiker freut mich besonders, dass mit Malu Dreyer künftig eine Frau an der Spitze unseres Landes stehen wird, für die Worte wie “soziale Gerechtigkeit” und “Chancengleichheit” keine hohlen Phrasen sind – sie lebt diese Worte bereits. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr – ab September 2013 dann auch von Berlin aus – mit Eurer Unterstützung.