Bereits zum 6. Mal fand in Koblenz der CSD Koblenz (Christopher Street Day) statt. Freitags stand auch mit Blick auf die Bundestagswahl am 22. September, eine Podiumsdiskussion aller zur Wahl antretenden Direktkandidaten der zugelassenen Parteien auf dem Programm. Bis auf einen Kandidaten folgten alle politischen Lager der Einladung.

IMG_20130816_182347Detlev Pilger, Direktkandidat der SPD im Wahlkreis 200, stellte sich den Fragen von Moderator Frank Ackermann und des Publikums. „Für mich steht es außer Frage, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften auf allen Ebenen auch über gleiche Rechte wie heterosexuelle Partnerschaften verfügen müssen. Das ist auch eine Frage von Würde“, so Pilger während der Diskussion. Er betonte, dass eine rot-grüne Bundesregierung die unter rot-grün begonnen und unter schwarz-gelb wieder verlangsamten Schritte, neuen Schwung geben werde. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Politik das Denken der Menschen nur bedingt beeinflussen könne: „Ich spreche das Thema Homosexualität im Religionsunterricht in jedem Schuljahr an. Erfreulicherweise erlebe ich innerhalb der Schülerschaft einen sehr entspannten und normalen Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die sich outen.“ Nach der Diskussion stand Pilger noch für Fragen der Zuhörer zur Verfügung.

Der eigentliche Tag der Veranstaltung war der Samstag. Gemeinsam mit der den Schusos, Lesben und Schwule in der SPD, hatten die Jusos Koblenzeinen Infostand auf dem Münzplatz in Koblenz organisiert.

Bei schweißtreibenden Temperaturen informierten sie über sieben Stunden die feiernden Gäste der sich für mehr Gleichberechtigung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften einsetzenden Veranstaltung und interessierte Passanten über Ziele und Ansichten der SPD und der Detlev Pilgers.