Der Bundestagskandidat der SPD für die Wahl am 22.09., Detlev Pilger, war zu Gast beim SPD-Ortsverein in Arzheim, um sich den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteiles vorzustellen und für seine Ziele im nächsten Bundestag zu werben. Der Vorsitzende Heribert Heinrich hätte gerne noch mehr Gäste begrüßt, denn sie hätten einen Politiker erlebt, der klar benennt, wo Deutschland besser sein könnte. Es dürfe nicht sein, dass Deutschland zum Billiglohnland verkommt. Fast 6 Millionen Menschen müssen zu Dumpinglöhnen unter 8 Euro arbeiten. Immer mehr Menschen können von ihrem Arbeitslohn nicht leben und müssen zusätzlich staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Pilger will sich daher für einen gesetzlichen Mindestlohn, neue Regeln für Minijobs und Leiharbeit sowie die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen einsetzen. Auch die Bändigung der Finanzmärkte war Gegenstand der engagierten Diskussion. In der Finanzkrise sind ganze Staaten durch unverantwortliche Spekulationen von Banken und Hedgefonds an den Rand des Ruins getrieben worden. Spekulationen mit völlig undurchschaubaren Finanzprodukten haben die Ersparnisse vieler Menschen in Deutschland vernichtet. Die SPD will einen TÜV für Finanzprodukte und eine Spekulationssteuer, die hochriskante Zockerei unattraktiv macht. Aufstieg durch Bildung, Sicherheit im Alter mit einer solidarischen Rente und gerechte Steuern waren weitere Themen, die Detlev Pilger mit viel Sachverstand und klaren Botschaften mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutierte.