Der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger befindet sich im regen Austausch mit den Kritikern des transatlantische Freihandelsabkommen mit den USA. Gewerkschaftsvertreter, der Katholikenrat des Bistums Trier, Verbraucherverbände, Umweltschutzverbände und Bürgerinitiativen haben den Kontakt zum Koblenzer Abgeordneten gesucht und größte Bedenken geäußert. Detlev Pilger: „ Ich teile die Sorgen und Ängste vieler Menschen, dass es zu einem Abbau von wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und kulturellen Standards kommen kann.“

Detlev Pilger plädiert für mehr Transparenz bei den fortlaufenden Verhandlungen, eine öffentliche Debatte unter der Beteiligung der Zivilgesellschaften ist nicht zu behindern, sondern wünschenswert. Nur so lassen sich die Menschen davon überzeugen, dass durch TTIP Fortteile für unser Land als Exortnation entstehen können. Bei diesen wirtschaftlichen Vorteilen darf keine Senkung unserer bisherigen Standards in Kauf genommen werden.
Pilger: „ Eine Schiedsstelle, die über Investitionshemmnisse entscheidet ist abzulehnen, da wir über eine bewährte Justiz verfügen und keine Paralleljustiz benötigen.
Trotzdem ist Pilger der Überzeugung, dass ein transatlantisches Handelsabkommen auch Chancen eröffnen kann, dass mit Europa und den USA die zwei größten Handelsräume zusammenwachsen und Maßstäbe setzen können. Diese normsetzende Kraft kann zum Hebel einer politischen Gestaltung der weltwirtschaftlichen Globalisierung werden. Nicht zuletzt können auch die Menschen davon profitieren die stark unter Ausbeutung leiden, wenn sich internationale Standards und Handelsbeziehungen an dem Abkommen orientieren.
Pilger: „ Ich werde die Verhandlungen von TTIP weiterhin kritisch begleiten und darauf achten, dass unsere bewährten Rechte bei Arbeitnehmerrechten, Verbraucherschutz, Umwelt- und Gesundheitsschutz, der öffentlichen Daseinsvorsorge, bei Kultur, Tierschutz oder bei Lebensmitteln nicht unterlaufen werden.
Pilger plant eine Veranstaltung mit Vertretern der Kirchen, Umweltschutzverbänden, Gewerkschafter und Politiker, sowie Bürgerinnen und Bürger.