„Patersberg kann man auch über den Rheinsteig erreichen und dabei immer wieder schöne Ausblicke ins Rheintal genießen.“, so die Idee. Also wurde Detlev Pilger, SPD-Wahlkreiskandidat für den Bundestag, am Bahnhof St. Goarshausen zusammen mit seiner Begleitung von Kurt Wicht, Mitglied des SPD-Ortsvereins St. Goarshausen-Patersberg, abgeholt. Bei strahlendem Sonnerschein und lauen Lüftchen genossen sie die Wanderung und rasteten am „Dreiburgenblick“ mit der Aussicht auf die Katz, die Rheinfels und die Maus.
Die Pause auf dem Wanderparkplatz in Patersberg wurde genutzt, um Detlev Pilger genauer über Patersberg zu informieren. Beklagt wurde, dass das Kosmotel schon seit Jahren teilweise leer steht und verfällt. Die grundlegende Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses, der ehemaligen Schule, konnte mit viel Eigenleistungen und finanzieller Unterstützung durch das Land erfolgreich bewältigt werden. Es ist bedauerlich, dass es keine Gaststätte mehr in Patersberg gibt. „Ein Mangel, den die Einheimischen, aber auch die Rheinsteigwanderer, immer mal wieder beklagen.“, stellte Herbert Traute vom SPD-Ortsvereinsvorstand fest.
Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass Fehlentwicklungen im Arbeitsrecht durch die Gesetzgebung abgeschafft werden müssen. „Wie sollen junge Leute Familien gründen und Kinder haben, ein Haus bauen bzw. kaufen und renovieren, wenn sie nur befristete Arbeitsverträge oder sogenannte Werkverträge erhalten oder als Leiharbeiter schlechter bezahlt werden. Ganz zu schweigen von der drohenden Altersarmut.“, fassten sie zusammen.
Detlev Pilger nimmt die Problemstellungen mit nach Berlin und er dankte allen Teilnehmern für die freundliche Aufnahme und die informativen Gespräche.