Zu einem Arbeitsgespräch trafen sich Schwester M. Scholastika Jurt, Generalpriorin der Kongregation der Arenberger Dominikanerinnen, sowie Bernhard Grunau, Geschäftsführer der Einrichtungen und Hausleitung des Gästehauses Kloster Arenberg mit dem Koblenzer Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger sowie mit Vertretern des SPD Ortsvereins Arenberg-Immendorf Ute Hentschel, Christoph Kretschmer und Raymond Twiesselmann.

Das Gespräch war bereits im Spätsommer vereinbart worden. Damals besuchte Detlev Pilger den Doppelstadtteil und verschiedene Einrichtungen. Ziel dieses ersten Arbeitstreffens war zum einen, mehr über die wertvolle und vielseitig soziale  Arbeit des Klosters zu erfahren. Ferner wurde konkret erörtert, wie diese für Kirche und Gesellschaft wichtige Arbeit am und für den Menschen von Seiten der Politik vor Ort und überregional unterstützt werden kann.

„Mich beeindruckt besonders der Solidaritätsfond des Klosters. Dieser unterstützt Personen, die wegen ihrer ganz persönlichen Lage eine Auszeit vom Alltag dringend brauchen aber vor dem Problem stehen, dass sie sich einen Aufenthalt im Kloster finanziell nur schwer leisten können“, sagte Detlev Pilger am Rande des Gesprächs.

Bernhard Grunau prüft daher jeden Antrag an den Solidaritätsfond persönlich und sehr diskret: „Wir haben kein formelles Antragsverfahren und die Möglichkeit dieser Finanzierungshilfe ist ganz offen auf der Homepage des Klosters (www.kloster-arenberg.de) kommuniziert. Aber man bekommt über die Jahre ein Gespür für die Menschen. Während des Aufenthalts wird jeder Gast von uns gleich behandelt. Da machen wir keinerlei Unterschied zwischen regulär zahlenden Gästen und solchen, die Hilfe aus unserem Solidaritätsfond in Anspruch nehmen.“ Erfreulich sei ferner, dass in den vergangenen drei Jahren kein Antrag abgelehnt werden musste. Der Fond wird maßgeblich von Gästen des Klosters gespeist, zudem von den Mitgliedsbeiträgen des Freundeskreis Kloster Arenberg e.V. finanziert, von denen ein Zehntel in den Fond fließen. Der Freundeskreis umfasst aktuell ca. 170 Mitglieder. Detlev Pilger sagte gerne zu, sich um weitere Unterstützung für den Fond zu bemühen, damit dieser seine Arbeit auch in Zukunft durchführen kann.

Darüber hinaus vereinbarten Ute Hentschel, Christoph Kretschmer und Raymond Twiesselmann gemeinsam mit Bernhard Grunau und Schwester M. Scholastika Jurt Möglichkeiten zu erörtern, die Arbeit des Klosters stärker mit dem Gemeinschaftsleben im Doppelstadtteil zu verbinden und dass man in dieser Runde wieder im zweiten Halbjahr zusammen kommen wolle

Foto: (v.l.n.r.)  Bernhard Grunau, Schwester M. Scholastika Jurt, Ute Hentschel, Christoph Kretschmer, Detlev Pilger und Raymond Twiesselmann