Einen ganzen Tag hatte sich Detlev Pilger, Bundestagskandidat im Wahlkreis 200, Zeit genommen, um gemeinsam mit Mitgliedern des SPD Ortsverein Arenberg- Immendorf im Doppelstadtteil Gespräche mit Gewerbetreibenden, Unternehmern und in sozialen Einrichtungen zu führen.

Startpunkt war das Kloster Arenberg, in dem seit 1864 der Orden der Dominikanerinnen ansässig ist und das seit zehn Jahren als Ort der religiösen Einkehr, verbunden mit medizinischen Anwendungen und Kuren sowie Bildungs- und Erholungsangeboten deutschlandweit bekannt ist. Detlev Pilger, Ute Hentschel, Christoph Kretschmer, Oliver Koppelkamp sowie Gerhard Voell und Raymond Twiesselmann wurden herzlich von Generalpriorin Schwester M. Scholastika Jurt und Geschäftsführer Bernhard Grunau empfangen und durch die Einrichtung geführt. Für den Sozialpolitiker und Theologen Pilger kein fremdes Terrain. Besonders beeindruckt zeigte sich Detlev Pilger von der unkomplizierten Hilfe des Klosters für Interessierte, die sich finanziell einen Aufenthalt nur schwer leisten könnten.

Der eineinhalbstündigen Führung schlossen sich Gespräche mit Gewerbetreibenden im Ortskern von Arenberg an, bevor sich Detlev Pilger von der 1952 gegründeten Fa. Walter G. Rathmann Segmentklammerschrauben GmbH & Co. KG ein Bild machte. Deren Geschäftsführer Petro Döhr hatte die Firma 2011 übernommen. „Firmen wie diese sind das Rückgrat unserer regionalen Wirtschaft. Es macht Mut, dass trotz weltweiter Konkurrenz und einem Markt, in dem gute Ideen oft und gerne kopiert und plagiert werden Qualität, Know- How und konsequentes Streben nach Perfektion einen Markt hat und sich auszahlt“, so Pilger mit Blick auf die Marktstellung des Arenberger Spezialisten. Ebenfalls wurde die mangelhafte Breitbandanbindung im Doppelstadtteil angesprochen und die damit verbundenen Auswirkungen auf den täglichen Arbeitsablauf.

Detlev_Arenberg_-_600Im Caritashaus St. Elisabeth in Arenberg wurde Pilger von Direktor Raphael Maria Kloeppel und Pflegedienstleiter Friedhelm Wallrich empfangen. In einem intensiven Austausch kam die grundsätzliche Situation im Pflegebereich ebenso zur Sprache, wie Maßnahmen, den Pflegeberuf jungen Menschen näher zu bringen und aktiv gegen ein oft vorherrschendes aber unbegründete schlechte Image anzugehen. Pilger traf auf Zustimmung als er klar herausstellte, dass „in Pflegeberufen ein Arbeiten bis zum 67 Lebensjahr schlichtweg nicht möglich ist. Bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten wie dieser tritt die SPD klar für Ausnahmeregelungen ein.“

Pilger verabschiedete sich nach dieser Station für einige Stunden, um unter anderem gemeinsam mit Malu Dreyer, Ministerpräsidentin, die Fa. Heinen+Löwenstein in Bad Ems zu besuchen.

Am Abend stellte sich Detlev Pilger in lockerer Runde den Gästen der Pizzeria Rimini in Immendorf. Vor allem um die Themen Mindestlohn, Personen und Rente sowie die Bürgerversicherung drehten sich die vielen Gespräche und Nachfragen. Hier konnte Pilger überzeugend die Positionen der SPD deutlich machen und erntete viel Zuspruch.