Ich bin nun schon seit über einem Monat in den Vereinigten Staaten und möchte Ihnen gerne von meinen ersten Eindrücken aus meinem „neuen Leben“ berichten.

Ich habe mich vom ersten Tag an extrem wohlgefühlt in meiner „neuen“ Familie ( mit der ich auch vorher schon viel Kontakt hatte – und schon das Gefühl sie bereits zu kennen ). Meine Familie ist großartig und macht es mir hier sehr leicht. Ich habe sehr liebevolle „Eltern“, 3 Brüder, Hund und Katze in meinem neuen Zuhause. Immer wenn ich ein Problem oder ähnliches habe kann ich zu meinen Gasteltern gehen, und sicher sein, Unterstützung zu bekommen. Das gibt mir ein sehr gutes und vor allem sicheres Gefühl.
Auch in der Schule läuft alles prima. Das Schulsystem ist doch sehr anders als in Deutschland.
Ich habe einige Freunde gefunden und der Unterricht macht viel Spass. Insbesondere weil meine Schulfächer sehr ausgefallen sind. Ich habe Gitarre, Englisch, American History, Biologie, Mathe und Volleyball. Also ein Sport und ein Musikinstrument in der Schulzeit !! Das ist für mich neu und eine positive Veränderung.
Es gibt hier in der Schule wirklich vielfältigste Möglichkeiten

Nach meinen Schultagen, die immer um 7:25h beginnen, und mich so zwingen um 5:50h aufzustehen, bin ich dann meistens so müde, dass ich bis abends nichts Großartiges mehr unternehme und mich aufs Wochenende freue, an dem ich eigentlich immer etwas mit meiner Gastfamilie erlebe.:)
In zwei Wochen machen wir das erste Mal gemeinsam Urlaub. Wir fahren nach Kalifornien, zum Grand Canyon, Las Vegas und vielen anderen tollen Zielen. Ich bin sehr glücklich die Möglichkeit zu haben dieses vielfältige Land mit seinem pulsierenden Leben und seiner wunderbaren Naturkennenzulernen.
Dazu gehören auch Sandstürme und – wie kürzlich auch in den Medien berichtet – Hochwasser in Phoenix ganz in meiner Nähe.

Alles in allem ist mein Leben hier wirklich traumhaft und ich könnte noch von so vielen Erlebnissen berichten.