Der ers­te Monat in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten geht zu Ende und gleich­zei­tig auch mei­ne “Tra­vel to final pla­ce­ment tour.” Unter­wegs habe ich vie­le neue Erfah­run­gen und Ein­drü­cke gesam­melt, sowie lie­bens­wer­te Men­schen ken­nen­ge­lernt. Am 02.08 reis­te ich mit 74 wei­te­ren PPP Sti­pen­dia­ten in die USA. Unser ers­ter Stopp: New York! Dort ver­brach­ten wir die ers­ten 4 Tage zur Ein­ge­wöh­nung auf ein auf­re­gen­des Jahr. Unter­ge­bracht wur­den wir in einem Hos­tel mit­ten in Man­hat­tan, doch ich muss zuge­ben, unse­re Zim­mer waren ziem­lich klein. Aller­dings brauch­ten wir die­ses auch nur zum Schla­fen und um uns umzu­zie­hen. Die Tage waren lang, die Näch­te sehr kurz. Trotz jeg­li­chem Jet­lag hat­ten wir vor­mit­tags Semi­na­re um uns auf das Jahr wei­ter vor­zu­be­rei­ten. Danach wur­de New York erkun­det und alle im Vor­aus geplan­ten Tou­ren gemacht. Mein per­sön­li­ches High­light: Top of the Rock! Die­se Aus­sicht von der Platt­form des Rocke­fel­ler Cen­ters ist ein­fach ein Traum. Genug Zeit zum Schla­fen blieb dann im Amt­rak, 18 Stun­den nach Chi­ca­go und von dort aus nach Moris­son. Dort kam ich dann in mei­ne ers­te Gast­fa­mi­lie. Fami­lie Wea­ver nahm Johan­nes (eben­falls PPP Sti­pen­di­at) und mich mit offe­nen Armen ent­ge­gen. Sie waren wahn­sin­nig enga­giert Johan­nes und mir ihr Umfeld zu zei­gen und so gin­gen die­se 4 Tage wirk­lich viel zu schnell vor­bei. Mein Per­sön­li­ches High­light: Fischen auf dem Mis­sis­sip­pi! Die­se Stun­den haben mir sehr viel Spaß berei­tet und ich habe den Tag sehr genos­sen. Danach ging es dann mit dem Van wie­der zurück nach Chi­ca­go. Von dort aus hieß unser nächs­ter Stopp: San Fran­cis­co! Ab die­sem Zeit­punkt reis­te ich zusam­men mit Wieb­ke (eben­falls PPP Sti­pen­dia­tin).

Nach einem 5 Stun­den Flug kamen wir dann end­lich in San Fran­cis­co an. Dort wur­den wir von Jour­dan, einem jun­gen Mann, der erst vor 2 Jah­ren das Pro­gramm von ame­ri­ka­ni­scher Sei­te absol­vier­te abge­holt. Er wohnt zusam­men mit Con­nor und Jamal in einer WG mit­ten in Ber­ke­ley, wo wir die nächs­ten 2 Tage unter­ge­bracht waren. Jour­dan muss­te die­se Tage aller­dings arbei­ten und so plan­ten Wieb­ke und Ich unser eige­nes Pro­gramm. Wir fuh­ren mit der Bart, wel­che nur 10 Minu­ten bis in die Innen­stadt von San Fran­cis­co braucht los und erkun­de­ten die Stadt. Mein High­light in die­sen Tagen: Fisherman‘s wharf! Eine wun­der­schö­ne Pro­me­na­de in der Bay Area mit klei­nen Geschäf­ten und Restau­rants. Nach 2 Tagen Sight­see­ing ging es für uns wei­ter in das benach­bar­te Oak­land, wo wir die nächs­ten 6 Tage ver­brach­ten. Unter­ge­bracht waren wir bei John, wel­cher uns in Ber­ke­ley abhol­te und in sein Appar­te­ment im 8. Stock vor dem Lake Mer­rit brach­te. Eine Traum­aus­sicht gleich zu Beginn. John war eben­falls sehr enga­giert uns vie­les zu zei­gen und so beka­men wir alles zuse­hen, was San Fran­cis­co zu bie­ten hat. Mein per­sön­li­ches High­light: Gol­den Gate Bridge! John brach­te uns zu einem Aus­sichts­punkt gegen­über vom Fort Point in Sau­sa­li­to. Von dort aus hat­te man den bes­ten Blick auf das wahr­schein­lich bekann­tes­te Wahr­zei­chen von San Fran­cis­co.

Nach wun­der­vol­len 6 Tagen ging es dann wei­ter mit dem Grey­hound Bus von Oak­land nach Sacra­men­to. Dort wur­den wir von Deni­se abge­holt, bei der wir die nächs­ten 3 Tage unter­ge­bracht waren. Sie ist sehr unter­neh­mungs­lus­tig und so haben wir nicht nur die Stadt besich­tigt, son­dern auch ihre Freun­de ken­nen­ge­lernt, Sport getrie­ben und Bar­be­cues gefei­ert. Mein per­sön­li­ches High­light: Turn­ver­ein Sacra­men­to! Eine Gemein­schaft mit Men­schen aus der gan­zen Welt. Hier hat­te ich mein ers­tes Fuß­ball­spiel, wel­ches ich sehr genos­sen habe. Anschlie­ßend gab es ein typisch ame­ri­ka­ni­sches Bar­be­cue bei Freun­den im Gar­ten, wo wir zudem net­te Unter­hal­tun­gen geführt haben. Die­se 3 Tage gin­gen wirk­lich viel zu schnell vor­bei. So ging es dann am 3. Tag wei­ter mit dem Grey­hound Bus nach Chi­co. Abra­ham, der zusam­men mit sei­ner Frau lebt kam uns abho­len. Auch hier war es sehr schön und wir haben viel von der Umge­bung ken­nen­ge­lernt. Mein per­sön­li­ches High­light: Las­sen Natio­nal Park! Mein ers­ter Natio­nal Park und ich bin fas­zi­niert was die Natur zu bie­ten hat. Auch hier ging es dann am 3. Tag mit dem Bus wei­ter nach Port­land. Hier stand uns eine lan­ge Rei­se ent­ge­gen, denn der Bus fuhr 12 Stun­den.

In Port­land ange­kom­men, kam uns Fami­lie Mur­ray abho­len. Auch die­se Tage waren wun­der­schön mit gemüt­li­chen Aben­den und span­nen­den Tagen. Erin und Josh woll­ten uns die Tage so ange­nehm wie mög­lich berei­ten und das schaff­ten sie aus­ge­zeich­net. Mein per­sön­li­ches High­light: Adi­das employee Store! 50% auf den Adi­das Nor­mal­preis. Ein Traum! Nach die­sen tol­len 3 Tagen hieß unser nächs­ter Stopp: Seat­tle! Nach 4 Stun­den Fahrt mit dem Bus kamen wir in Seat­tle Down­town an. Ab die­sem Zeit­punkt ging die Rei­se für mich allei­ne wei­ter. Josh kam mich an der Bus Sta­ti­on abho­len und brach­te mich in sein Apart­ment in Seat­tle. Er zeig­te mir die bes­ten Plät­ze der Stadt, doch mein per­sön­li­ches High­light ent­stand bei ihm zuhau­se: Roof Top! Von der Dach­ter­ras­se sei­nes Apart­ments hat­te man einen wun­der­schö­nen Aus­blick auf die Sky­line Seat­tles.

Nach die­sen 3 Tagen ging es dann wie­der zurück mit dem Bus nach Port­land, in den Vor­ort West Linn, wo ich mein rest­li­ches Jahr in den USA ver­brin­gen wer­de. Dort ange­kom­men, wur­de ich mit offe­nen Armen auf­ge­nom­men. Nun bin ich schon 5 Tage hier und lebe mich so lang­sam ein. Es gibt vie­le Din­ge die ich noch zu erle­di­gen habe, bevor das Col­le­ge startet…was die­se alle sind, erfahrt ihr dann in mei­nem nächs­ten Monats­be­richt!

Foto: Moni­ka Her­kens  / pixelio.de