Detlev Pilger, Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis 200, war auf Einladung des Leiters der Abteilung für Migration und Interkulturelle Öffnung der Arbeiterwohlfahrt Rheinland, Selim Özem zu Gast eines Vortrags im Janusz-Korzak-Haus in Boppard. Den rund 40 Syrerinnen und Syrern erklärte Pierette Onangolo, Verfahrensberaterin der Arbeiterwohlfahrt mit Unterstützung des Dolmetschers, Maruan Patscha, die in den darauf folgenden Tagen stattfindenden Interviews.

Die Stadtverwaltung Boppard war durch Herrn Peter Korneli, Leiter der Abt. Organisation und Bürgerdienste ebenfalls bei diesem wichtigen Termin vertreten.
„Es ist beeindruckend, mit welcher Kraft, aber auch Einfühlungsvermögen den Flüchtlingen versucht wird, ihre Angst vor der Fremde und den neuen Verfahrensabläufen hier zu nehmen,“ sagte Detlev Pilger und zeigte sich beeindruckt von dem geleisteten Engagement. Er ist sich sicher, dass so der Start in der neuen Heimat gelingen kann und überbrachte spontan ein herzliches Willkommen in Deutschland. Gleichzeitig wies Pilger darauf hin, dass Integration keine Einbahnstraße sei, sondern dass man selbst auch den Willen dazu haben müsse. Er appellierte daher neugierig zu sein und auf die Menschen zu zugehen. Nur so könne man Fuß in der noch fremden Gesellschaft fassen und Teil von ihr werden. Natürlich sei das Erlernen der deutschen Sprache Grundvoraussetzung und müsse bei jedem oberste Priorität haben.
AWO Rheinland Flüchtlinge MdB PilgerAm Ende stand der Dank und ein Lob an die AWO Rheinland mit Ihren engagierten Mitarbeitern: „Als ‚Erstbezugspersonen‘ für die Frauen, Männer und Kinder aus Syrien, sind sie es, die eine ganz wichtige Rolle im Leben unserer neuen Mitbürgerinnen und -bürger einnehmen.“