Bezahlbarer Wohnraum, leistungsfähiges Internet und der Neubau eines Hallenbads sind Ziele der SPD bei anstehender Kommunalwahl|Die Stimmung unter den Koblenzer Sozialdemokraten ist gut. Schließlich konnten die Mitglieder zum ersten Mal seit vier Jahren mit Detlev Pilger wieder einen Bundestagsabgeordneten aus ihren Reihen begrüßen. Und Pilger versprach dann auch gleich, sie jetzt mit ganzer Kraft für die Region in Berlin einzusetzen. Themen wie der Erhalt der Arbeitsplätze bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, die brachliegenden Konversionsobjekte der Bundeswehr oder die schwierige Zusammenarbeit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben stehen für ihn oben auf der Tagesordnung.

Auf der Tagesordnung des Parteitags stand das Thema „bezahlbarer Wohnraum“. Der SPD-Vorsitzende David Langner begrüßte hierzu Bauminister Carsten Kühl aus Mainz. Kühl unterstrich in seiner Rede die Steuerungsmöglichkeit der Kommunen bei diesem Thema. Koblenz habe mit einem kommunalen Wohnungsbauunternehmen einen wichtigen Akteur zum Erhalt und der Schaffung von sozialem Wohnraum. Anschließend stimmten die anwesenden Mitglieder einstimmig für einen Antrag, der die baldige Umsetzung eines Wohnraumversorgungskonzepts für Koblenz fordert. Außerdem sollen Konversionsflächen für den Bau günstiger Wohnungen genutzt werden. „Die SPD in Koblenz setzt sich für junge Familien und ältere Menschen, die bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnraum brauchen, ein“, so der Vorsitzende Langner.

Weitere Forderungen der SPD-Mitglieder: Der Bau eines Sporthallenbads für Jung und Alt in Koblenz und eine flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigem DSL. Hierzu erklärte die Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Marion Lipinski-Naumann: „Die SPD-Fraktion setzt auch zukünftig auf die Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt. Wir arbeiten da kontinuierlich und verlässlich, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister.“

In seinem Rechenschaftsbericht stimmte David Langner die Mitglieder auf die anstehende Kommunalwahl ein. „Wir wollen die Sorgen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aufgreifen und Lösungen suchen, wir wollen als SPD präsent in allen Stadtteilen sein. Die Geschlossenheit bei der Bundestagswahl hat gezeigt: Wir können erfolgreich sein, wenn wir uns einig sind!“