Gro­ßes Inter­es­se gab es an der Ver­an­stal­tung „Gro­Ko — Alles im Lot?” im Wahl­kreis­bü­ro der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Anna Köb­ber­ling. Zwei Stun­den lang wur­de mit dem Koblen­zer Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Det­lev Pil­ger in ange­neh­mer Atmo­sphä­re und mit gut begrün­de­ten Argu­men­ten über die poli­ti­sche Situa­ti­on im Land und in der Par­tei dis­ku­tiert. Mit der Rück­kehr zur Pari­tät in der Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, der Brü­cken­teil­zeit, der Anhe­bung des Min­dest­lohns, dem ver­bes­ser­ten Mie­ter­schutz und der Ein­füh­rung eines Sozia­len Arbeits­markts für Lang­zeit­ar­beits­lo­se sind am 1.1.2019 eine Rei­he wich­ti­ger sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Pro­jek­te Wirk­lich­keit gewor­den. „Wir haben aber noch viel vor: Auch das geplan­te Ein­wan­de­rungs­ge­setz und eine bes­se­re Aus­stat­tung der kom­mu­na­len Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten ste­hen auf unse­rer Agen­da. Die­se Pro­jek­te tra­gen eine sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Hand­schrift“, berich­te­te Pil­ger.

Den­noch sind die Zusam­men­ar­beit und das Ver­trau­en inner­halb der Gro­ßen Koali­ti­on nach wie vor ver­bes­se­rungs­wür­dig, und die SPD bleibt im Umfa­ge­tief. Ihre poli­ti­schen Erfol­ge kann sie bis­her nicht aus­rei­chend ver­mit­teln. Dar­an müs­sen wir arbei­ten“, so Köb­ber­ling. Eine Zäsur wird es Ende 2019 geben: Wie im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bart, wer­den die Koali­ti­ons­part­ner die Zusam­men­ar­beit auf den Prüf­stand stel­len und über eine Fort­füh­rung der Gro­ßen Koali­ti­on ent­schei­den.