Im 19. Jahr präsentiert der Kulturherbst, Ausstellung rechtsrheinischer Hobbykünstler, ein breites Spektrum an Motivwahl und Techniken. Im Rahmen einer Vernissage am Freitag, 22. November, hielt Bundestagsabgeordneter Detlev Pilger die Laudatio. Darin zeigte er sich beeindruckt von der Vielfalt und der Tatsache, dass so viele Künstlerinnen im Rahmen einer Veranstaltung gemeinsam ihr Können präsentieren, einige im 17. Jahr in Folge.„Wenn eine Veranstaltung bereits zum 19-Mal stattfindet und dabei solch‘ regen und ungebrochenen Zuspruch erfährt wie der Kulturherbst hier in Arenberg-Immendorf, dann ist dieses Ereignis zu einer festen Größe im kulturellen und sozialen Leben eines Stadtteils geworden,“ meinte Pilger.

Christoph Kretschmer, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Arenberg-Immendorf, dankte in seinem Grußwort den ausstellenden Künstlerinnen, ohne die dieser Abend nicht möglich gewesen wäre und wies auf eine Besonderheit in diesem Jahr hin: „Erstmalig findet im Rahmen des Kulturherbstes ein Kinder-Kultur-Projekt statt. Insgesamt haben 30 Kinder und Jugendliche ganz unterschiedliche Kunstwerke eingereicht. Das ist ein mehr als guter Start. Ich bin mir sicher, dass dieser Wettbewerb auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird und fester Bestandteil des Kulturherbstes werden wird.“

Auf eine weitere Neuerung wies Kretschmer ebenfalls hin – den virtuellen Kulturherbst. „Unsere Idee dabei ist, interessierten Künstlern auch in der Zeit zwischen den Ausstellungen einen virtuellen Raum, eine virtuelle Galerie zu bieten, in der sie ihre Kunstwerke ausstellen können.“ Der Start ist im ersten Quartal 2014 geplant. Interessierte Künstlerinnen und Künstler können sich unverbindlich bereits jetzt melden unter info@kulturherbst.org

Foto (v.l.n.r.): Raymond Twiesselmann, Ute Hentschel, Detlev Pilger, Rosa Maria Heidger, Stephanie Kruppa, Gerhard Voell und Christoph Kretschmer.