Auf Initiative des Migrationsbeauftragten der SPD MYK Hüseyin Ocar trafen sich der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde Deutschland (TGD), zu einem Gedankenaustausch im Wahlkreisbüro von Detlev Pilger MdB.

Teilnehmer des Gesprächskreises waren Gökay Sofuoglu (Bundesvorsitzender der TGD =Türkische Gemeinde Deutschland) Clemens Hoch (Staatssekretär), Dieter Klöckner (Mitglied des Landtags RLP), Hüseyin Ocar (Sozialberater AWO und Mitglied Gemeinderat Urmitz), Prof. Dr. Ziya Akcetin (Vorsitzender der LAG Migration und Vielfalt)
Yüksel Turfan (Sprecher der ATM Koblenz) / Ahmet Günes (Sprecher ATM Koblenz)
und Detlev Pilger MdB.

„Der Wert des Menschen und der Familie, sowie das Bedürfnis nach Sicherheit und Prosperität – das sind Ziele, die wir alle teilen. Wir glauben fest daran, dass es eine starke und harmonische “Wir-Kultur” geben kann. so Gökay Sofuoglu, Vorsitzender der TSG und Clemens Hoch, Staatssekretär. Die TGD ist nicht nur Sprachrohr der Interessen der in Deutschland lebender Türken/-innen, sondern engagiert sich auch ganz praktisch für die Belange der Migranten/-innen in Deutschland. Dies geschieht u.a. durch eine gezielte Projektarbeit. Die Türkische Gemeinde wirbt bei Ihren Mitgliedern und darüber hinaus für die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft, kümmert um die Ausbildungssituation junger Menschen mit Migrationshintergrund und kümmert sich u.a. um die Altenpflege für türkischstämmige Senioren.
Die türkische Gemeinde Deutschland versteht sich als Wohlfahrtverein und steht für eine demokratische Gesellschaft ein. Die TGD ist eine Dachorganisation, der beispielsweise zahlreiche türkische und deutsche Vereine aus den Bereichen Sport, Kultur angehören. In vielen Bundesländern bestehen schon aktive Landesvertretungen. In Rheinland-Pfalz steht die Gründung eines solchen Landesverbandes unmittelbar bevor.

Detlev Pilger, der zu vielen türkischen Gruppen, Vereinen und Glaubensgemeinschaften Kontakt pflegt, wird die Überlegungen und Ziele des Vorsitzenden Sofuoglu in die Organisationen in seinem Wahlkreis tragen. Hierbei geht es insbesondere um die Integration der Muslime in unsere Gesellschaft. „ Vor allem brauchen wir alle einen positiven und konstruktiven Blick auf die Dinge, die uns zur Verantwortung rufen“, erklärt Pilger.

Die Teilnehmer des Gespräches versprachen, auch weiterhin alles für ein gutes Zusammenleben und Verstehen zu tun. Man wird mit Sicherheit im Gespräch bleiben. Denn nur wer miteinander redet, kann den anderen auch verstehen.