Det­lev Pil­ger zog bei der Bun­des­tags­wahl am 22. Sep­tem­ber 2013 über die Lan­des­lis­te in den 18. Deut­schen Bun­des­tag ein. Bei der Bun­des­tags­wahl am 24. Sep­tem­ber 2017 will er das Direkt­man­dat für den Wahl­kreis holen. Der Vater eines Soh­nes, arbei­te­te zuvor seit 2010 als Leh­rer an der Juli­us-Wegeler-Berufs­schu­le in Koblenz.

Seit der Kom­mu­nal­wahl 2009 beklei­det Pil­ger das Amt des sozi­al­po­li­ti­schen Spre­chers der SPD-Frak­ti­on im Koblen­zer Stadt­rat. Aus sei­ner Zeit als Pas­to­ral­theo­lo­ge in der sozia­len Brenn­punkt­ar­beit rüht sein Antrieb für sei­ne poli­ti­sche Arbeit: Man kann viel errei­chen, wenn Men­schen an einen glau­ben und Mut machen. Auf die­sem Grund­satz bau­te er sein Enga­ge­ment im sozia­len Bereich und sein Inter­es­se für Men­schen auf.

Pil­ger tritt dafür ein mög­lichst früh, schon im Kin­der­gar­ten, mit unter­stüt­zen­der sozia­ler Arbeit zu begin­nen. Im Kon­takt mit Gleich­alt­ri­gen kön­nen Kin­der sozia­le Kom­pe­ten­zen erler­nen und ein­üben.

Finan­zi­el­len Anrei­zen die dazu füh­ren, dass Bil­dungs­an­ge­bo­te Kin­dern vor­ent­hal­ten wer­den, erteilt Pil­ger eine kla­re und deut­li­che Absa­ge. Er spricht sich klar für die Inklu­si­on, dem Mit­ein­an­der von Men­schen und Kin­dern mit und ohne kör­per­li­che wie geis­ti­ge Beein­träch­ti­gung aus. Der Demo­gra­phi­sche Wan­del ver­langt von der Poli­tik in den nächs­ten Jah­ren ver­stärkt Ant­wor­ten auf Fra­gen, wie bei­spiels­wei­se der Altes-armut begeg­net wer­den kann. Für Pil­ger gilt bei Ren­te und Alters­si­che­rung: Wer 45 Jah­re in die staat­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung ein­ge­zahlt hat, muss ab- schlag­frei in den Ruhe­stand gehen kön­nen.

Dies ist für ihn nicht nur eine finan­zi­el­le Fra­ge, son­dern auch eine Fra­ge der Wür­de und der Selbst­ach­tung, in der Men­schen auch im Alter müs­sen leben kön­nen. Eben­so setzt er sich für die finan­zi­el­le Gleich­be­hand­lung von Frau­en und Män­nern in ver­gleich­ba­ren Tätig­kei­ten ein. Direkt im Wahl­kreis sieht er dar­über als drän­gen­de The­men die Beein­träch­ti­gung der Lebens­qua­li­tät durch Bahn­lärm, die zum Teil unge­nü­gen­de Finanz­aus­stat­tung der Kom­mu­nen und Krei­se als drän­gends­te The­men.

Schu­le

1961–1965 Grund­schu­le St. Kas­tor, Koblenz
1965–1970 Haupt­schu­le Over­berg, Koblenz
1980–1981 Berufs­bil­den­den Schu­le, Koblenz-Kart­hau­se
1981–1983 Fach­ober­schu­le Sozi­al­we­sen, Koblenz-Kart­hau­se

Aus­bil­dung

1972–1974 Aus­bil­dung zum Ein­zel­han­dels­kauf­mann in der Fir­ma Sport­haus Sta­di­on Koblenz
1983–1987 Stu­di­um der Reli­gi­ons­päd­ago­gik in Mainz
1987–1988 Aner­ken­nungs­jahr als Reli­gi­ons­päd­ago­ge an der Goe­the-Haupt­schu­le, Koblenz-Lüt­zel und als Pas­to­ral­theo­lo­ge in den Gemein­den Maria-Hilf und St. Anto­ni­us, Koblenz-Lüt­zel

Beruf

1974–1977 Ange­stell­ter der Fir­ma Sport­haus Sta­di­on, Koblenz
1988–2007 Anstel­lung als Reli­gi­ons­päd­ago­ge in der Haupt­schu­le Koblenz-Lüt­zel und als Pas­to­ral­theo­lo­ge in den Gemein­den Maria-Hil­f/St. Anto­ni­us (mit dem Schwer­punkt Bren­punkt­ar­beit)
2007–2010 Per­so­nal­re­fe­rent im Bis­tum Trier im Gene­ral­vi­ka­ri­at Trier
Seit 2010 Leh­rer an der Juli­us-Wegeler Schu­le in Koblenz

Sons­ti­ge Tätig­keit

1977–1979 Zivil­dienst auf der Pfle­ge­sta­ti­on im Blin­den- und Alten­heim, Koblenz
1979–1980 Hilfs­al­ten­pfle­ger im Blin­den- und Alten­heim, Koblenz Lage­rist Fir­ma Krie­ger und Co., Lager­ar­bei­ter bei Aldi, Arbei­ter der Fir­ma Sta­bi­lus, Hilfs­tech­ni­ker der Fir­ma Inge­nier­ge­sell­schaft Björn­sen, Mit­ar­bei­ter der Tele­kom (Tele­fon­aus­kunft), Möbel­pa­cker bei der Fir­ma Büro­ein­rich­tun­gen Jär­gen

Mit­glied in fol­gen­den Gre­mi­en:

  • Stadt­rat der Stadt Koblenz
  • Sport­aus­schuss der Stadt Koblenz
  • Sozi­al­aus­schuss der Stadt Koblenz
  • Jugend­hil­fe­aus­schuss der Stadt Koblenz
  • Kul­tur­aus­schuss
  • Senio­ren­bei­rat
  • Jugend­rat
  • Bei­rat für Migra­ti­on und Inte­gra­ti­on stellv. Mit­glied
  • Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung Zweck­ver­band A61
  • Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung Ver­ei­nig­te Was­ser­wer­ke
  • Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung Win­nin­ger Flug­ha­fen
  • Auf­sichts­rat Moder­nes Woh­nen
  • Orts­bei­rat Koblenz-Güls
  • AG Sozia­les AWO
  • Bei­rat JVA Koblenz
  • Bun­des­wehr Sozi­al­werk (BwSW)

Mit­glied in fol­gen­den Grup­pie­run­gen:

  • Vor­sit­zen­der des SPD Orts­ver­eins Koblenz-Güls
  • Gewerk­schaft GEW
  • Blaue Hand AWO
  • AWO Güls Steg Obdach­lo­sen­in­itia­ti­ve
  • För­der­ver­ein Grund­schu­le Lüt­zel
  • För­der­ver­ein Juli­us – Wegeler Schu­le
  • Kir­chen­chor Maria-Hilf/St.Antonius
  • BSC Güls
  • BSC Güls Alte Her­ren
  • BSC Güls För­der­ver­ein
  • BSC Güls För­der­ver­ein Kunst­ra­sen­platz (Vor­stand)
  • TuS Koblenz
  • Nar­ren­zunft Gelb-Rot
  • Alt Her­ren Corps
  • LCV Lüt­zel
  • Gül­ser Husa­ren
  • Hei­mat Muse­um Güls
  • Hei­mat­freu­de Güls
  • För­der­ver­ein Kul­tur­fa­brik
  • För­der­ver­ein Café Hahn
  • Freun­des­kreis des Stadt­thea­ters
  • Bom­ben­fes­te Lüt­zel 1906 e.V.
  • St. Mar­tin Gold­gru­be
  • Frie­dens­kin­der
  • Kin­der­schutz­bund
  • Djan­go-Rein­hardt Music Fri­ends e.V.
  • Katho­li­scher Lese­ver­ein e.V.
  • Nar­ren­zunft Grün-Gelb Kart­hau­se 1950 e.V.