Zentrale 1. Mai-Veranstaltung des DGB in Koblenz | “Alles was ich tun kann, werde ich tun”, mit diesen Worten stellte Sie sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin vor die von Kündigungen bedrohten Mitarbeiter der Firma Rasselstein und an ihre Seite. Ebenso forderte Sie, wie auch DGB Landeschef Dietmar Muscheid die Firma Amazon auf, die Bildung eines Betriebsrates zu fördern.„Faire Arbeitsbedingungen gehören zur sozialen Gerechtigkeit“, so Malu Dreyer weiter. Sie sprach sich ebenso für Mindestlöhne und für die Begrenzung von Leiharbeit und Minijobs aus. Wer den ganzen Tag arbeiten gehe, müsse auch von seiner Arbeit leben können! Es könne nicht sein, dass es Vollzeitarbeitsverhältnisse für einen Stundenlohn sogar weit unter 6 Euro gebe. Gerade auf Hinblick für gerechte Löhne seien starke Gewerkschaften unerlässlich.

Auch der Koblenzer Oberbürgermeister Dr. Joachim Hofmann-Göttig würdigte die Arbeit der Gewerkschaften. DGB Landesvorsitzende Dietmar Muscheid hob in seiner Rede besonders hervor, dass am Arbeitsmarkt vieles nicht mehr in Ordnung sei. Die Gewerkschaften stünden für unbefristete, vernünftig bezahlte Arbeit, von denen Menschen auch leben können.

Dietmar Muscheid zu Amazon Koblenz: „Auch amerikanische Unternehmen müssen erkennen: In Deutschland geht man mit seinen Mitarbeitern anders um! Es gibt ein Recht auf Mitbestimmung!“

Detlev Pilger unterstützt die vorgetragenen Meinungen vorbehaltlos: “Malu Dreyer, Dietmar Muscheid und unser Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig haben mit dem, was sie ansprachen und wofür sie einstehen, mir aus dem Herzen gesprochen. Ich werde in Berlin ab September alles in meiner politischen Macht stehende tun, damit die soziale Schieflage korrigiert wird und soziale Gerechtigkeit wieder ins Lot in unserem Land kommt.”