Der denkmalgeschützte Kran im Rheinvorgelände soll mit Hilfe eines bundesweiten Förderprogrammes saniert werden. Die Fa. Rhenus, die nach wie vor Eigentümerin des Kranes ist, muss hierzu einen Förderantrag stellen. Zur Vorbereitung des Antrages wurde ein Ortstermin mit dem Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger und dem Landrat Frank Puchtler angestoßen.

Zunächst erläuterte Herr Dohm von der Initiative „Häusener Kran“ die denkmalpflegerische und architektonische Bedeutung des Portalkranes von 1917. Herr Melchior vom Zweckverband legte danach die Rahmenbedingungen des Förderprogrammes dar. Da es sich um ein Bundesprogramm handelt, ist die Unterstützung eines Bundestagsabgeordneten hilfreich und wichtig.

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Seitens der Stadt wurde auf den Wunsch der Gestaltung des gesamten Areals hingewiesen. Das Gestalten einer Naherholungsfläche und das Vorhalten einer überschaubaren Anzahl von Wohnmobilstelleplätzen sind hierbei wichtige Kriterien. Mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung wurde diesbezüglich erneut Kontakt aufgenommen. Diese plant dort entlang der Kaimauer eine Liegestelle für Havaristen einzurichten. Die Themen Schifffahrt am Rhein und Bedeutung des Kranes für die Versorgung des Hinterlandes könnten an dieser Stelle in wertvoller Art und Weise touristisch aufgearbeitet und dargestellt werden.

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In der Gesprächsrunde war man sich darüber einig, dass die Gestaltung der Fläche verbunden mit der Sanierung des Kranes im Sinne der touristischen Entwicklung sowie für das Stadtbild unbedingt erforderlich ist. Eine Umsetzung – spätestens zum 100. Geburtstag des Kranes – sollte das Ziel sein.

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Stadtbürgermeister Mertens, MdB Pilger, Zweckverbandsvertreter Melchior, Landrat Puchtler, Vorsitzender Dohm