Fast 400 Besucher konnte der SPD-Landesverband beim diesjährigen Politischen Aschermittwoch begrüßen. Dabei gab es gleich zwei Premieren. Zum ersten Mal fand die Veranstaltung außerhalb von Mainz statt. Die Genossinnen und Genossen trafen sich im Ausschank der Koblenzer Brauerei.

Und zum ersten Mal hielt Malu Dreyer als neue Ministerpräsidentin die Hauptrede. Sie schlug den Bogen über 150 Jahre SPD-Geschichte, in deren Mittelpunkt der Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit, für bessere Löhne und Lebensbedingungen und damit für mehr Chancengleichheit und Teilhabe vieler Bürgerinnen und Bürger gestanden habe. „Auch heute noch erwarten die Beschäftigten, dass ihnen ihre Arbeit auskömmlichen Lohn, Würde und Perspektive gibt.“

Detlev Pilger und Malu Dreyer

Detlev Pilger und Malu Dreyer

Malu Dreyer nahm dabei besonders die „schlechteste Bundesregierung, die dieses Land je hatte“ ins Visier. Unter Schwarz-Gelb in Berlin bewege sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. „Ich bin aber überzeugt, dass wir den Schwung vom Beginn des Jahres in Rheinland-Pfalz für die SPD nutzen können, um einen Wechsel bei der Bundestagswahl im September hin zu bekommen.“

Vorher stimmte Detlev Pilger, SPD-Kandidat für den Bundestagswahlkreis 200 Koblenz, die Genossinnen und Genossen auf den Wahlkampf vor Ort ein. „Wenn wir unsere Kernkompetenz Soziale Gerechtigkeit glaubwürdig darstellen, warum sollen wir dann nicht diesen Wahlkreis direkt für die SPD gewinnen?“