[Vanessa Müden] In der Zeit vom 01.04.2016 bis zum 29.04.2016 habe ich ein freiwilliges Orientierungspraktikum im Berliner Abgeordnetenbüro von Detlev Pilger absolviert. Getrieben von dem Wunsch den alltäglichen politischen Wahnsinn einmal hautnah zu erleben, bevor ich mich ihm tatsächlich, im Rahmen eines Studiums der Politikwissenschaft zum diesjährigen Wintersemester, für die nächsten drei Jahre verpflichte, verbrachte ich vier sehr interessante, spannende und aufschlussreiche Wochen in der Hauptstadt.

Vorab kann ich bereits sagen, dass es für mich eine sehr aufregende und bereichernde Zeit gewesen ist. Direkt nach dem Abitur durfte ich eintauchen in die vielfältige Welt des Berufsalltags eines Bundestagsabgeordneten. Ich konnte einen Vorgeschmack bekommen auf das, was es bedeutet, als Abgeordneter die Bundespolitik mitzugestalten. Schnell ist mir dabei klar geworden, dass Detlev nicht nur als Mitglied des Bundestags, der Partei und der Fraktion, sondern auch als erster Ansprechpartner und Informant für die Bürger seines Wahlkreises auftritt. Zu seinen Aufgaben gehören neben der eigentlichen Parlamentsarbeit die Wahlkreisbetreuung und sonstige mit der Mandatsausübung zusammenhängenden Tätigkeiten, insbesondere in der eigenen Partei und Fraktion.
Meine Arbeit begann in einer weniger hektischen sitzungsfreien Woche. Nachdem ich meinen Hausausweis abgeholt hatte, der Zugang zu allen Bundestagsgebäuden ermöglicht, nutzte ich die Zeit um mich einzuarbeiten, das Intranet des Bundestags sowie der Fraktion kennenzulernen und durch eine Führung im Bundestag einen ersten Überblick über das Arbeiten in Berlin zu bekommen. Des Weiteren durfte ich Bürgeranfragen beantworten und zu den unterschiedlichsten Themen recherchieren.
Die Woche darauf fand die für Praktikanten besonders aufschlussreiche Sitzungswoche statt, während derer ich auch Detlev kennenlernte. Als Zuhörer nahm ich an Ausschuss – und AG-Sitzungen, Plenardebatten sowie Berichterstatterrunden teil – alle zu umwelt- bzw. sportpolitischen Themen.
Besonders hervorzuheben ist auch das sehr interessante und abwechslungsreich gestaltete PraktikantInnenenprogramm der SPD-Bundestagsfraktion. Sowohl während der sitzungsfreien Zeit als auch in den Sitzungswochen werden ansprechende und aufschlussreiche Veranstaltungen organisiert: so nahm ich u.a. an Gesprächsrunden mit Communication Officer des UN World Food Programme Katharina Dirr und dem MdB Rolf Mützenich teil und besichtigte das Willy Brandt Haus, wo die SPD ihre Zentrale für den Parteivorstand in Berlin hat.

Ich kann nur jedem ein Praktikum in einem Abgeordnetenbüro eines MdBs empfehlen, ganz besonders natürlich eins im Berliner Büro von Detlev Pilger, wo nicht nur er selbst, sondern auch seine zwei Mitarbeiterinnen Ceren und Johanna für eine lehrreiche und informative Erfahrung in einer entspannten und lustigen Atmosphäre sorgen.

Vielen Dank für die spannenden und aufschlussreichen vier Wochen!

PS: Ja, ich habe immer noch vor Politikwissenschaften zu studieren.