Immer mehr Betriebe kommen durch die Corona Krise in eine wirtschaftlich schwierige Situation. Vieles ist bereits durch die Bundesregierung in die Wege geleitet. Ein noch nie dagewesenes Förderprogramm ist ins Laufen gekommen und soll Arbeitnehmerinnen und -nehmer sowie Unternehmen durch diese Krise führen. Trotz des großen politischen Engagements werden fast täglich neue Problemlagen deutlich. „Mich hat in den letzten Tagen der Schaustellerverband kontaktiert und seine Schwierigkeiten dargestellt“, so Detlev Pilger. Nach Absage aller Großveranstaltungen bis Ende August stehen alle Betriebe vor großen Herausforderungen. Pilger: „Sollten viele Betriebe in die Insolvenz gehen, wird ein Brauchtum, das bereits über Jahrhunderte Bestand hat, nicht mehr existieren. Auch hier muss geholfen werden.“

Weitere Hilferufe erreichten den Abgeordneten von vielen kleineren Unternehmen und aus der Gastronomie. In diesen Betrieben sollen bis zum 30. September elektronische oder computergestützte Kassensysteme mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE-Chip) eingeführt werden. „Ich wurde von verschiedenen Geschäftsleuten gebeten, mich dafür einzusetzen, dass die Nichtbeanstandungsreglung um mindestens 12 Monate verlängert wird.“, so der Bundestagsabgeordnete. Der Bundesminister der Finanzen, Olaf Scholz, wurde von Detlev Pilger angeschrieben und persönlich darum gebeten, dieser Reglung zuzustimmen. „Es muss alles getan werden, um die Unternehmen zu unterstützen und von zusätzlichen Kosten zu entlasten“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger abschließend.