Bundesweit haben Gastwirte, Hoteliers und Veranstalter am Freitag, 24. April, mit Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen darauf aufmerksam gemacht, dass die Zukunft ihrer Betriebe durch die andauernde Schließung massiv bedroht ist. „So wurden in Koblenz am Deutschen Eck mit den leeren Stühlen ein eindrucksvoller Hilferuf aus der Branche gesendet.“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger.

Die Gastronomen erklärten auf ihrer Kundgebung: „Aus gesundheitlichen Gründen können wir die Maßnahmen der Regierung alle nachvollziehen – wir verstehen aber nicht, warum es für unsere Branche keine Soforthilfen wie in anderen Bundesländern gibt. Davon abgesehen sind die Probleme vielfältig durch z.B. persönliche Haftung.“

„Ich setze mich in Berlin dafür ein, dass es unter anderem Zuschüsse, Aufstockungen und Bürokratieentlastungen gibt, um die Gastronomie zu schützen und zu retten. Außerdem ist dringend ein Masterplan notwendig, wie man wieder in Zukunft unter welchen Hygienevorschriften öffnen kann.“, so Detlev Pilger. Der Bundestagsabgeordnete hat sich mit unterschiedlichen Gastronomen zusammengesetzt und Kriterien für eine Teilwiedereröffnung entwickelt.