Das Radnetz Deutschland besteht aus den zentralen radtouristischen Achsen von nationaler Bedeutung: den zwölf ‚D-Routen‘, dem ‚Radweg Deutsche Einheit‘ und dem ‚Iron Curtain Trail‘ (Europa-Radweg Eisener Vorhang). Der Bund unterstützt die Länder und Kommunen beim Ausbau und der Erweiterung des Radnetzes Deutschland. „Im Rahmen des Klimaschutz-programms 2030 werden dafür bis zum Ablauf des Jahres 2023 Bundesmittel in Höhe von bis zu 45 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.“, erklärt Detlev Pilger, MdB.

„Die Zuschüsse des Bundes sollen genutzt werden, um die Qualität des Radnetzes Deutschland zu verbessern, unter anderem um Lückenschlüsse umzusetzen, gemeinsame Streckenstandards zu entwickeln sowie die begleitende Infrastruktur aufzubauen oder zu ergänzen. Ziel ist es, länderübergreifend ein sicheres, lückenloses und attraktives Netz aus national bedeutenden Radfernwegen zu schaffen und Deutschland zum Fahrradland für Alltag, Freizeit und Tourismus zu machen.“, so der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger. Es werden bei finanzschwachen Kommunen bis zu 75% die Kosten gefördert, in strukturschwachen Regionen beträgt die Förderung sogar bis zu 90% der Gesamtkosten.

Auch der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Koblenz, Tobias Weiss-Bollin, freut sich über die Förderung aus Berlin: „Für uns in Koblenz ist es natürlich toll, wenn ein solches Förderprogramm genutzt werden kann. Das hilft uns bei der Umsetzung unserer Ziele, ein starkes Radwegenetz in Koblenz ausbauen zu können. Mit welchen konkreten Maßnahmen wir uns um Fördermittel bewerben, werden wir nun mit Blick auf die Förderbedingungen prüfen. Ziel ist aber, die Attraktivität der touristischen Radrouten an Rhein und Mosel mit dieser Unterstützung weiter zu stärken!“