Regelmäßig besucht unser Bundestagsabgeordneter Detlev Pilger unsere Verbandsgemeinde. Auf dem Tagesprogramm stand der Besuch der Ortsgemeinden Miellen, Becheln, Dausenau, Fachbach und Kemmenau. Los ging es in Miellen. Ortsbürgermeister Hans Hanisch bedauerte dass die einzige Dorfkneipe demnächst geschlossen sein wird. Ein Anlauf – und Treffpunkt für die Bürger aber auch für die Vereine sei wichtig und es soll kurzfristig eine Alternative geschaffen werden. Ein großes Problem in der Ortsgemeinde ist der ÖPNV. Gerade für ältere Menschen ist die Fahrt zum Einkauf oder Arztbesuch ohne eigenes Fahrzeug nicht möglich.
In Becheln nahmen Ortsbürgermeister Patrick Becker und Robert Gensmann die Gelegenheit war aktuelle Projekte vorzustellen. So ist die Maßnahme Marksburgstrasse zwischen Poststrasse und Rathausstrasse gerade abgeschlossen. Ein Dorfladen wäre wünschenswert. Zurzeit wird die Versorgung der Bevölkerung durch fahrende Händler und einem Wochenmarkt auf dem Dorfplatz abgedeckt. Auch in Becheln ist der fehlende ÖPNV ein Problem.

Nächster Anlaufpunkt war die Gemeinde Dausenau. Am Treffpunkt Lahntalhalle wurde Detlev Pilger von Ortsbürgermeister Jochen Schneider und dem Beigeordneten Reiner Höll begrüßt. Der Dorfladen in Dausenau wird gut angenommen. Nach einem kleinen Rundgang vorbei am neu gestalteten Platz an der alten Eiche erläuterte Ortsbürgermeister Jochen Schneider die Thematik Bahnhofsbrücke. Die Brücke wurde der Ortsgemeinde übereignet und hat dringenden Sanierungsbedarf.
In Fachbach wurde Detlev Pilger vom Beigeordneten Rainer Fuchs erwartet. Der neue Dorfplatz hat sich bewährt. Der Kindergartenanbau ist fast beendet. Auch das Vereinsleben sei bunt und aktiv. Für die Zukunft wird in Fachbach ein neuer Spielplatz für den Ortsteil Oberau diskutiert.

Den Abschluss des Besuchstages machte die Ortsgemeinde Kemmenau. Ortsbürgermeister Norbert Jachtenfuchs machte deutlich dass ohne Eigeninitiative und ehrenamtliches Engagement nichts zu verwirklichen ist. Der Spielplatz sei nun endlich auf einem guten Weg.

An diesem Tag wurde wieder einmal klar wie problematisch die fehlende Finanzausstattung der Ortsgemeinden ist. Nach den Pflichtausgaben gibt es keinen finanziellen Spielraum für dringend notwendige Maßnahmen.