Auf der letzten Vorstandssitzung in St. Goarshausen blickte der SPD-Gemeindeverband Loreley auf ein politisch ereignisreiches Jahr 2013 zurück und durfte mit Detlev Pilger den neuen Repräsentanten des Wahlkreises begrüßen. Dieser berichtete von den ersten Tagen der neuen Legislaturperiode und ließ den vergangenen Wahlkampf Revue passieren. „Die Unterstützung der einzelnen Ortsvereine für meine Kandidatur war großartig. Dafür ein herzliches Dankeschön“, so Detlev Pilger. „Egal ob Verteilaktionen von Rosen oder Verteilung von Informationsmaterial, die Ortsvereine haben sich gerne beteiligt“, pflichtete ihm Alexander Klein, Sprecher der SPD Loreley, bei.Seit der Wahl kann Detlev Pilger nun auch Berlin als sein politisches Zuhause betrachten. Das Abgeordnetenbüro sowie das Wahlkreisbüro stehen nun den Menschen in der Rhein-Lahn-Region für ihre Anliegen offen. Der politische Schwerpunkt von Detlev Pilger soll weiterhin hauptsächlich in seiner Heimatregion liegen. „Das ist sehr wichtig. Wir brauchen zwar eine starke Stimme in Berlin. Aber ein Abgeordneter, der nicht weiß, welche Angelegenheiten den Menschen vor Ort wichtig sind, bringt uns auch nichts“, ist sich Thorsten Lachmann, SPD-Sprecher aus Kaub, sicher.

Durch das abgehaltene Votum zur Großen Koalition steht nun auch fest, dass die SPD mit der Union in Berlin auf Bundesebene koalieren wird. Die Mitglieder der SPD haben sich in einer bundesweiten Abstimmung dafür ausgesprochen. Die Möglichkeit der Mitbestimmung bei der Koalitionsfrage wird als erster Schritt zur Stärkung der Kommunikation zwischen Bundestagsfraktion und Basis gewertet und lässt auf weitere Abstimmungen durch die Basis hoffen. Vor allem die Frage nach der zukünftigen Handhabe in der neuen Koalition trieb allerdings die Genossinnen und Genossen auf der Sitzung um. „Ich bin zuversichtlich, dass die SPD bei der Neuauflage der Großen Koalition ihre Verdienste und Erfolge besser unterstreichen kann und wird. Dazu müssen die sozialdemokratischen Fachminister das Profil der SPD noch mehr herausarbeiten und somit stärken“, versichert Detlev Pilger.