Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit am Tag der Arbeit meinen Schulterschluss mit den Gewerkschaften zu zeigen. Daher war ich auch in diesem Jahr wieder auf dem Koblenzer Münzplatz, bei der zentralen DGB-Kundgebung, an der viele weitere Gruppen teilgenommen haben. Toll die Rede unserer Bundesministerin für Arbeit Andrea Nahles. Ihre Aussage: Der Mindestlohn und die abschlagsfreie Rente nach 45 Berufsjahren kommt! Und das ohne Wenn und Aber. Der riesige Applaus zeigte wieder einmal, dass diese Themen den Mitbürgern sehr wichtig sind.

Aber besonders herausheben möchte ich gerne einen Redner an diesem ersten Mai auf dem Münzplatz: Rudolf Wald Personalrat beim Wasser und Schifffahrtsamt Rudolf Wald schilderte sehr eindrucksvoll und bewegend die Ängste und Nöte seiner Kollegen im Koblenzer Amt. Nach wie vor schwebe das Damoklesschwert der Auflösung (verdeckt auch gerne Neuorganisation genannt) über dem Wasser- und Schifffahrtsamt Koblenz.

Es geht um 450 Arbeitsplätze und ca. 50 Ausbildungsplätze die direkt mit dem Koblenzer Amt zusammenhängen. Gerade auf seinen sehr hohen Ausbildungsstandard (auch für nicht immer Note 1 Kandidaten) ist man in Koblenz sehr stolz. Was aber die Mitarbeiter verständlicher Weise sehr wütend macht ist, dass Sie nicht in den Umstrukturierungsprozess eingebunden sind. Rudolf Wald hebt besonders die Unterstützung von Gaby Weber MdB und meine sehr intensiven Bemühungen für den Erhalt der Arbeitsplätze in Koblenz hervor.

Mit Nachdruck appellierte Rudolf Wald an die Landesregierung sich stärker in Berlin für das WSA Koblenz einzusetzen. Ich gebe dies gerne weiter. Ich jedenfalls werde nichts unversucht lassen, ein Fürsprecher gerade auch in Berlin, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes zu sein.